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Leon Draisaitl zu Gast bei „Kerners 11“ – Einblicke in das Leben eines Oilers-Superstars
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Photo credit: Perry Nelson-Imagn Images
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Jul 10, 2026, 08:32 EDT
Für Oilers-Fans war es definitiv ein sehenswertes Gespräch: Leon Draisaitl war zu Gast im Podcast Kerners 11 und sprach knapp 30 Minuten über die Edmonton Oilers, seine Karriere, den Fußball und darüber, wie er mit Erfolgen und Niederlagen umgeht.
Auch wenn sich das Gespräch wegen der laufenden Fußball-WM häufig um den Fußball drehte, gab es einige spannende Aussagen für alle Oilers- und NHL-Fans.

“Loyalität bedeutet mir sehr viel”

Besonders schön war Leons Aussage über seine mittlerweile über zehn Jahre bei den Edmonton Oilers. Auf die Frage, was ihm diese Zeit bedeutet, antwortete er ganz schlicht:
“Sie bedeutet mir, dass ich loyal bin.”
Eine kurze Aussage – aber eine, die viel über seinen Charakter aussagt. In einer Liga, in der Spieler häufig den Verein wechseln, ist Draisaitl längst zu einem der Gesichter der Franchise geworden. Für Oilers-Fans sicherlich eine der schönsten Aussagen des gesamten Interviews.

Der Stanley Cup bleibt das große Ziel

Natürlich wurde auch über Niederlagen gesprochen. Zwei verlorene Stanley-Cup-Finals und das Olympia-Aus gehören zu den schmerzhaftesten Momenten seiner Karriere.
Draisaitl erklärte, dass ihn solche Rückschläge zwar beschäftigen, er aber nie lange zurückblickt. Stattdessen richtet er den Fokus sofort auf die nächste Saison. Sein Motto stammt von seinem Vater Peter Draisaitl:
“Vorne spielt die Musik.”
Für Leon zählt nur, sich jeden Sommer wieder bestmöglich vorzubereiten, um sich die nächste Chance auf den Stanley Cup zu erarbeiten.

Fighting gehört für ihn zum Eishockey

Im Schnellfragerunden-Teil des Podcasts wurde Leon gefragt, ob Fighting ein offizieller Bestandteil des Eishockeys sein sollte.
Seine Antwort fiel eindeutig aus:
“Es gehört dazu. War schon immer Teil davon. Ich bin selber keiner dafür, aber ich finde, es gehört einfach dazu.”
Eine Aussage, die viele NHL-Fans wahrscheinlich unterschreiben dürften. Gleichzeitig machte Leon klar, dass er selbst nicht der Spielertyp ist, der regelmäßig die Handschuhe fallen lässt.

Was der Fußball vom Eishockey lernen kann

Eine der interessantesten Antworten für uns als Eishockeyfans kam auf die Frage, was der Fußball vom Eishockey lernen könne.
Draisaitls Antwort:
“Wir sind alle Männer. Wir können alle mehr ab, als wir denken. Man muss nicht immer fallen.”
Eine kleine Spitze Richtung Fußball – natürlich mit einem Augenzwinkern –, aber gleichzeitig typisch für die Mentalität im Eishockey. Härte gehört dazu, trotzdem läuft das Spiel meist ohne große Diskussionen weiter.

Edmonton und Köln – zwei völlig verschiedene Welten

Interessant war auch seine Beschreibung des Lebens in Kanada.
In Edmonton sei er längst eine öffentliche Person. Dort erkennen ihn die Menschen ständig, Kinder laufen ihm hinterher und die Aufmerksamkeit ist enorm. Umso mehr genießt er es, wenn er in seiner Heimat Köln einfach ganz normal unterwegs sein kann.
Gerade diese Bodenständigkeit macht Leon seit Jahren so sympathisch. Trotz seines Status als einer der besten Spieler der Welt wirkt er im Gespräch gewohnt entspannt und authentisch.

Eine Hörempfehlung

Auch wenn sich das Interview in erster Linie um Fußball drehte, gab es für Oilers-Fans einige schöne Momente. Besonders seine Aussagen über Loyalität gegenüber den Oilers, seine Einstellung zum Stanley-Cup-Traum und seine Sicht auf den Eishockeysport zeigen einmal mehr, warum Leon Draisaitl nicht nur sportlich, sondern auch menschlich zu den absoluten Aushängeschildern der NHL gehört.
Wir können das Interview jedem Oilers-Fan empfehlen – allein schon, weil man Leon außerhalb klassischer Eishockey-Interviews nur selten so locker und persönlich erlebt.
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